Schlafzimmer einrichten Neue Kraft tanken und gemütliche Stunden mit seinen Liebsten verbringen: Wohl kaum ein Wohnraum ist so wichtig wie das eigene Schlafzimmer.

Um sich die perfekte Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, hilft schon die Beachtung einiger weniger Punkte.

Die richtige Wandfarbe wählen

Um eine unruhige Wirkung zu vermeiden, sollte einer einfarbigen Gestaltung der Vorzug gegeben werden. Zudem sind knallige Farben wie Rot oder Orange eher weniger geeignet, besser sind gedeckte, helle Pastellfarben oder angenehme Graustufen. Auch ist es ratsam, einen atmungsaktiven Farbanstrich zu wählen, um das beim Atmen entstehende Kondenswasser ableiten zu können, schließlich verbringen die meisten Menschen ganze 7 bis 8 Stunden im eigenen Bett.

Das Bett richtig positionieren

Auch wenn es auf den ersten Blick gut aussehen mag, kann ein mittig in das Zimmer gestelltes Bett schnell zu innerer Unruhe führen. Besser ist es, das natürliche Bedürfnis nach Geborgenheit zu beachten und das Bett mit dem Kopfende an die Wand zu stellen. Viele fühlen sich zudem besonders wohl, wenn die das Fußende zur Tür ausgerichtet ist und diese so im Blick bleibt. Auch sollte das Schlafzimmer nicht mit großen und wuchtigen Möbeln zugestellt werden, da sonst Luftzirkulation und Optik leiden. Mit cleveren Einrichtungsideen, etwa einem Bett mit Stauraum können große Gegenstände und Bettwäsche unauffällig gelagert werden. Auch lassen sich nur selten benötigte Dinge wie Koffer und Rucksäcke bequem verstauen, ohne unnötigen Platz im Kleiderschrank einzunehmen.

Die richtige Lichtquelle wählen

Während bei der Arbeit besonders weiße Lichtquellen mit hoher Lumenzahl sehr günstig ist, um Wachheit und Konzentration zu steigern, wäre dies im Schlafzimmer dagegen kontraproduktiv. Hier ist eine warmweiße Lichtquelle mit geringer Lumenzahl besser geeignet, um Körper und Geist auf einen geruhsamen Schlaf einzustimmen. Auch sollten Lampenschirme und Deckenleuchten eher weiträumig abstrahlen als fokussiert auf eine bestimmte Stelle im Raum.

Den Fernseher überdenken

Auch wenn es praktisch und unterhaltsam sein kann, sollte erwogen werden, den Fernseher aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Nicht nur kann etwa spannende Unterhaltung vom Einschlafen abhalten. Vielmehr enthält das von Bildschirmen ausgesandte Licht einen hohen Anteil von blauem Licht, welches nach wissenschaftlichen Studien den Schlaf-wach-Rhythmus stört und so den Schlaf stören. Besser, man greift zu einem guten Buch oder probiert ein neues Hörspiel aus.

Verdunkelung an die eigenen Bedürfnisse anpassen

Beim Thema richtige Verdunkelung gibt es keine klaren Empfehlungen, da jeder andere Vorlieben bei den Lichtverhältnissen im Schlaf hat. Während einige Menschen absolute Dunkelheit zum Einschlafen brauchen, bevorzugen andere ein dauerhaftes Nachtlicht. Wählen Sie daher die Abdeckungen der Fenster sorgfältig nach Ihren Bedürfnissen aus. Soll der Raum möglichst dunkel sein, helfen Rollos und schwere, blickdichte Vorhänge. Möchten Sie von den ersten Sonnenstrahlen geweckt werden, helfen halbtransparente Folien, die genügend Licht durchlassen und dennoch für neugierigen Blicken schützen.

Möbel und Accessoires sparsam einsetzen

Auch wenn es gemütlich sein soll, ein vollgestellter Raum schafft kein besonders gutes Klima für erholsamen Schlaf. Für eine ruhige Ausstrahlung sollte das Schlafzimmer klar und eher minimalistisch eingerichtet sein. Ebenso kann es vorteilhaft sein, statt vieler Bilder oder Accessoires die Konzentration auf einige besonders schöne Stücke zu legen. Dann steht dem erholsamen Nachtschlaf nichts mehr im Wege.

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