die richtige matratze Die richtige Matratze hat extreme Auswirkungen auf unseren Schlaf. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen wirklich ausführlich mit ihren Matratzen auseinandersetzen und bei einer Neuanschaffung sehr genau recherchieren. Doch worauf kommt es genau an?

Sollte man eher auf Kaltschaum oder Federkern setzen? Ab wann eignet sich eine Doppelmatratze oder darf es gleich ein teures Boxspringbett sein? Es gibt einige Tipps, die dabei helfen am Ende die beste Entscheidung zu treffen.

Wie findet man die beste Matratze?

Wenn man bedenkt, dass man rund ein Drittel seines gesamten Lebens liegend im Schlaf verbringt, dürfte schnell klar werden, dass eine gute Matratze wahre Wunder bewirken kann. Man verarbeitet den Tag, der Körper tankt Energie und es werden verschiedene Stoffwechselfunktionen in Gang gebracht.

Vorab kann schon gesagt werden, dass es die eine perfekte Matratze nicht gibt. Man muss für sich selbst herausfinden, was am besten geeignet ist. Bei den Materialien kann man meist zwischen Federkern, Kaltschaum, Latex und Viscoschaum entscheiden.

Federkernmatratzen als Empfehlung

Wer z.B. auf sleeping-art.de nachschaut, wird schnell einige Modelle als Federkernmatratzen identifizieren. Diese bestehen aus Metallfedern, die alle miteinander verbunden sind. Es wird dabei noch unterschieden, ob sich zwischen den Federn Luft befindet, oder ob hier kleine Stoffsäckchen befestigt sind, in denen sich Federn befinden.

Beide Varianten bringen den Vorteil mit sich, dass sie Feuchtigkeit und Wärme schnell ableiten können und für eine gute Durchlüftung sorgen. Gerade dann, wenn man nachts tendenziell mehr schwitzt, kann man also von diesem Modell profitieren. Der wohl größte Nachteil liegt darin, dass sich Federkernmatratzen nur bedingt an den Körper anpassen.

Kaltschaummatratzen als Alternative

Kaltschaummatratzen bestehen derweil komplett aus Schaumstoff. Früher hatten diese Modelle den Ruf, dass sie sehr hart und nicht wirklich bequem sind. Gerade die neumodischen Modelle punkten allerdings mit der sehr hohen Punktelastizität. Sie passen sich dem Körper also an und hängen nicht durch wie eine Hängematte. Feuchtigkeit kann sehr gut abtransportiert werden und Wärme wird sogar besser zurückgehalten, als es bei den Federkernmatratzen der Fall ist.

Sie eignen sich also besonders gut für Menschen, die tendenziell etwas kälter haben. Man sollte bei einem Kauf immer auf das ausgewiesene Raumgewicht achten. Dadurch wird die Dichte des verwendeten Schaums angegeben. Je höher die Dichte, desto besser ist auch die Matratze im Allgemeinen. So sollte man bei einer guten Matratze darauf achten, dass das Raumgewicht mindestens 40 kg pro Kubikmeter beträgt.

Was sagt der Härtegrad?

Neben dem gewählten Modell ist auch der Härtegrad entscheidend. Matratzen werden in hart, mittelhart und weich untergliedert, allerdings muss man davon ausgehen, dass eine harte Matratze bei einem Hersteller nicht direkt auch einer harten Variante bei einem anderen Hersteller entspricht.

Es ist ähnlich wie bei Kleidungsstücken, wo die Größen von Marke zu Marke anders ausfallen. Hier muss man für sich selbst und seine körperlichen Gegebenheiten entscheiden, welchen Härtegrad man am besten wählt. Ein ausgiebiges Probeliegen ist vor dem Kauf also absolute Pflicht. Nur dann, wenn man sich beim Liegen auch wohlfühlt, kann man sicher sein, dass man möglichst lange Spaß an seiner neuen Matratze hat.

Bilder: elements.envato.com/Pressmaster

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