Doch was nützen Internetportale in diesem Zusammenhang? Über welche Potenziale verfügen sie? Und was sollten Nutzer auf der Suche nach Gleichgesinnten beachten?
Inhaltsverzeichnis
Unterschied zwischen Dating-Portalen und Chats
Den meisten sind große Dating-Portale aus Filmen und Serien ein Begriff. Oft stehen hier die negativen Aspekte im Vordergrund. Leute, die seit Monaten online unterwegs sind und noch keine Bekanntschaften gemacht haben, sind aber eher die Ausnahme. Bei Dating-Portalen füllen die Nutzer ein Profil aus und zahlen häufig für Zusatzfunktionen, um eine größere Reichweite zu haben. Mit einem Wisch nach links oder rechts entscheidet sich, ob man eine Person ansprechend findet oder nicht. Anders sieht das auf Chat-Portalen aus. Chatten mit anderen ist in ungezwungener Atmosphäre möglich. Durch Nicknamen wird die Anonymität gewährleistet und nur die Nutzer selbst entscheiden, ob es zu einem späteren Treffen kommt oder nicht. Im Chat tummeln sich zahlreiche Gleichgesinnte, die sich ungezwungene Treffen oder mehr wünschen. Nicht selten wird aus einem kurzlebigen Flirt ein heißer Abend oder sogar eine Beziehung.
Erfahrungen von Nutzern im Blick
In Deutschland ist das Kennenlernen von Paaren über das Internet keine Seltenheit mehr. Rangierte früher noch der Arbeitsplatz auf dem ersten Platz, holen andere Formen mittlerweile auf. Weiterhin wichtig ist ein gemeinsam geteilter Freundeskreis. Auf Partys und privaten Treffen lernen sich zukünftige Paare kennen und lieben. Dicht dahinter wird mittlerweile das Internet genannt. Dieses Phänomen setzte etwa vor einem Vierteljahrhundert ein, als sich die ersten Chatrooms für alle mit Internetzugang öffneten.
Bei unzähligen Nutzern führte der erste Weg zur Beziehung über einen Chat, ein Forum oder eine soziale Plattform. Das Gleiche gilt für rein sexuell orientierte Dates. Auch hier nimmt das Netz an Wichtigkeit zu. Denn die Unverbindlichkeit und lockere Atmosphäre gerade in Chats hilft schüchternen Menschen beim Flirten. Wer im realen Leben Angst vor dem Ansprechen anderer Menschen hat, dürfte im Netz weniger gehemmt auftreten. Geheime Fantasien und ein offener Austausch über sexuelle Vorlieben werden ebenfalls erleichtert. Für offene und direkte Menschen bietet diese Art des Austauschs gleichermaßen Vorteile.
So sollten Nutzer beim Flirt vorgehen
In der Partnerschaft ist es wie bei Produkttests. Man möchte zunächst testen, wägt ab und trifft dann eine Entscheidung. Dieses Motto machen sich Internetuser zu eigen, die um die Gunst der anderen Nutzer buhlen. Es gibt kein Richtig oder Falsch, da Präferenzen bekanntlich Geschmackssache sind. Coaches mit vermeintlicher Expertise sollten mit Skepsis betrachtet werden. Dennoch versprechen einige Strategien größeren Erfolg als andere. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen ist Humor ein idealer Flirtfaktor.
Dabei sollten die Grenzen ausgetestet werden. Wer direkt zu derben oder versauten Sprüchen greift, verliert womöglich Sympathiepunkte. Eine gewisse Vorsicht ist geboten. In vielen Fällen geben das Sprechverhalten und Profil bereits Aufschluss darüber, welche Witze beim Gegenüber ankommen könnten. Sind die Fronten geklärt, geht es zur Sache. So manch frecher Spruch lässt den Nutzer sympathisch wirken und führt zu einem erhofften Date.
Bild: envato.com /Rawpixel