Auf welche Kriterien grundsätzlich zu achten ist, um die beste Matratze für den Nachwuchs zu finden, zeigt der folgende Ratgeber.
Inhaltsverzeichnis
Die Sicherheit
Die Sicherheit spielt insbesondere bei Babymatratzen eine wichtige Rolle. In ihren ersten Lebensmonaten können sich die Kleinen selbstständig nur in eingeschränkter Weise bewegen. Sie sind demnach auf eine rundum sichere Schlafstätte angewiesen.
Zu der Grundausstattung gehört eine feste Matratze, die verhindert, dass das Gesicht des Babys in diese einsinken kann. Zudem sind ein hochwertiger Babyschlafsack und ein passendes Kinderbett nötig, um das Risiko eines plötzlichen Kindstodes auszuschließen. Die DIN EN-Norm 16890 zeigt in diesem Zusammenhang an, dass die Babymatratze den wichtigen Kugeltest bestanden hat.
Werden die Kinder mobiler, kann ein großes Sicherheitsrisiko auch in ihrem wachsenden Bewegungsdrang bestehen. So sollte die Verarbeitung der Kindermatratze möglichst hochwertig ausfallen, sodass keine Gefahr besteht, dass sich Kleinteile von ihr lösen, wie etwa das Füllmaterial oder der Reißverschluss.
Es besteht außerdem das Risiko, dass die Kinder während des Spielens zwischen Bettgestell und Matratze mit ihrem Fuß steckenbleiben. Verhindern lässt sich dies durch Matratzen, die mit einer Trittkante ausgestattet sind. Im Bett dürfen zwischen der Matratze und dem Gestell zudem keine Lücken entstehen, da die Kinder sich in ihnen ihre Beine und Arme einklemmen können. Daher weisen gute Kindermatratzen stets präzise die angegebene Größe ohne Abweichungen auf.
Natürlich dürfen Matratzen für Babys und Kinder keine Schadstoffe enthalten. Im Handel werden jedoch immer wieder Matratzen gefunden, die halogenorganische Verbindungen oder gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Im Zweifel zeigen umfangreiche Produkttests, welche Höhe die Schadstoffmengen in der jeweiligen Matratze aufweisen.
Die Hygiene
Selbstverständlich soll der Nachwuchs in seinem Bett auch möglichst komfortabel schlafen. Dafür muss sich die Matratze vor allem hygienisch gestalten. Für eine gute Hygiene sorgen Belüftungskanäle und Luftkammern im Matratzenkern. Neben einer hohen Luftdurchlässigkeit spielt auch ein atmungsaktiver Matratzenbezug eine Rolle. Es wird so ein angenehmes Schlafklima geschaffen, in welchem das Kind nicht übermäßig schwitzt oder friert.
In der Regel bestehen Kindermatratzen aus PUR, also aufgeschäumten Polyurethan. Das Material zeigt sich als luftdurchlässig, leicht und weist eine hohe Anpassungsfähigkeit auf. Die Matratze für Kinder sollte jedoch nie zu weich ausfallen.
Noch hochwertiger fallen Kokos-Latex-Matratzen aus. Oft handelt es sich bei diesen um Wendematratzen, die somit sowohl von Babys als auch im Anschluss von dem größeren Kind nach einem entsprechenden Wenden genutzt werden können.
Pflegeaufwand und Haltbarkeit
Bei der Auswahl der besten Kindermatratze kommt es allerdings auch auf den Pflegeaufwand und die Haltbarkeit an. Der Bezug der Matratze sollte unbedingt abzunehmen sein und sich für eine Maschinenwäsche bei 60 Grad eignen.
Viele Kindermatratzen weisen außerdem einen integrierten Nässeschutz aus. Der Matratzenkern wird durch diesen vor jeglichen Flecken bewahrt. Die Haltbarkeit der Matratze erhöht sich durch diese Technologie maßgeblich.
Der Härtegrad
Gute Matratzen für den Nachwuchs zeigen sich weder als zu hart noch als zu weich. Maßgeblich ist, dass sich die Matratze an den Körper des Kindes ideal anpasst. So ist eine optimale Unterstützung der Wirbelsäule sichergestellt.
Der Körper des Kindes sollte in die Matratze maximal drei bis vier Zentimeter tief einsinken. Einheitliche Normen für den Härtegrad der Matratzen für Kinder bestehen jedoch nicht.
Bild: envato.com / ORION_production