Wollen Sie erste Schritte in der Aquarellmalerei wagen? Dann lohnt sich der genauere Blick auf Aquarellstifte. Im Vergleich sind Aquarellstifte sehr einfach in der Anwendung und sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Künstler geeignet. Auch für Kinder sind Aquarellstifte eine ideale Wahl.
Ein guter Aquarellstift sollte eine möglichst weiche Mine enthalten und über eine hohe Deckkraft verfügen. Suchen Sie ein Aquarellstifte-Set für Kinder, sollten Sie auf eine DIN-EN-71-Zertifizierung achten. Die 7 besten Aquarellstifte finden sie in nachfolgender Test- und Vergleichstabelle.
Aquarellstifte Bestenliste 2026 – Die besten Aquarell-Buntstifte im Test & Vergleich
Zuletzt aktualisiert am 21. Februar 2023 um 1:14 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Aquarellstifte-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Modell aus dem obigen Aquarellstifte Test & Vergleich
Auf einen Blick
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Aquarellstifte ähneln dem Aussehen von herkömmlichen Buntstiften. Werden die gezeichneten Linien jedoch mit Wasser betüpfelt, verschwimmen die Farben und kreieren einen einzigartigen Farbverlauf.
Viele Aquarellstifte–Test haben gezeigt, dass Aquarellstifte sich auch wie Buntstifte verwenden lassen und besonders im Vergleich zu anderen Aquarellfarben sehr leicht zu handhaben sind. Sie eigenen sich daher bestens für Anfänger.
Sollten auch Kinder die Aquarellstifte verwenden, ist es wichtig auf Schadstofffreiheit zu achten, denn Kinder neigen dazu Gegenstände in den Mund zu nehmen. Stifte die nach DIN EN 71 qualifiziert sind, sind auch für Kleinkinder geeignet.
Die einzigartigen Bilder, die durch die Nutzung von Aquarell – Utensilien entstehen, haben große Künstler wie Rembrandt und August Macke berühmt werden lassen. Ein Aquarell ist leicht zu erkennen: die Linien, die auf das Papier gesetzt werden, verschwimmen durch die Zugabe von Wasser. Wie stark sie verschwimmen, hängt dabei ganz von der Menge an Wasser ab. Dadurch erhält das Bild ein sanftes, weiches Aussehen und es können traumhafte Sonnenuntergänge und sogar spannende Portraits geschaffen werden.
Neben den üblichen Aquarellfarben, beispielsweise aus der Tube oder dem Töpfchen, gibt es auch noch Aquarellstifte. Diese Stifte eigenen sich hervorragend für Anfänger, aber auch für erfahrene Künstler, die ihren Bildern durch die feineren Linien, die mit Aquarellstiften möglich sind, einen noch professionelleren Look verschaffen möchten.
In dem folgenden Aquarellstifte-Ratgeber erfahren Sie was genau Aquarellstifte sind, wofĂĽr sie verwendet werden können, welche Unterschiede es gibt, welche Vor- und Nachteile sie haben und an welchen Kriterien Sie schnell die besten Aquarellstifte erkennen können.Â
2. Was sind Aquarellstifte und wo werden sie eingesetzt?
Auf den ersten Blick sehen Aquarellstifte fast genauso aus wie herkömmliche Buntstifte. Der Unterschied ist optisch und sogar bei der ersten Nutzung kaum zu erkennen. Sie handhaben sich genauso wie normale Malstifte. Deutlich wird die Besonderheit von Aquarellstiften dann, wenn man die gezeichneten Linien, beispielsweise mithilfe eines Pinsels, mit Wasser verbindet. Denn anders als Buntstifte sind Aquarellstifte nicht wasserfest. Das bedeutet, dass sich die Farbpigmente durch das Wasser auflösen und sanft verschwimmen.
In vielen Aquarellstifte-Tests hat sich gezeigt, dass sich Aquarellstifte vor allem für Beginner der Aquarellkunst besonders gut eignen. Sie sind einfach zu handhaben und sogar Kinder können mit ihnen malen. Mit normaler Aquarellfarbe aus der Dose oder Tube kann es Anfängern schwerfallen, Linien zu setzen und vor allem feinere Bilder zu gestalten, denn die Farbe verläuft meist schon beim Ansetzen des Pinsels.
Bei Aquarellstiften ist das anders, denn die Farbpigmente sind zunächst hart. Erst im Nachhinein, wenn Wasser dazugegeben wird, verschwimmen sie. Alternativ kann auch direkt auf nassem Papier gemalt werden. Daher können Aquarellstifte auch für Fortgeschrittene und sogar professionelle Künstler eine Bereicherung sein, denn die Bilder können zunächst vorgezeichnet und dann später mit Wasser vollendet werden.
Das hat auch für viel Beschäftigte einen großen Vorteil; Sie können Ihre Gemälde unterwegs und außerhalb Ihres Zuhauses oder Malstudios vorbereiten, um ihnen dann, wenn Sie zurück sind oder mehr Zeit haben, den letzten Schliff und den gewünschten Aquarell-Look zu verpassen.
Und auch wenn Sie sehr feine Linien, wie in etwa Gräser und Schattierungen, in Ihrem Werk benötigen ist es manchmal am besten Aquarellstifte zu nutzen, anstatt sich mit dĂĽnnen Pinseln abzumĂĽhen. Und auch fĂĽr feine Details die nicht verschwimmen sollen, beispielsweise Wimpern, lohnt es sich ein Aquarellstifte – Set griffbereit zu haben.
Info: Der Preis eines Aquarellstifte-Sets hängt unter anderem von der Anzahl der Stifte zusammen. Große Sets mit bis zu 72 Stiften sind meist günstiger wenn man den Preis je Stift zugrunde legt.
3. Vor- und Nachteile von Aquarellstiften
Aquarellstifte haben, wie Sie wahrscheinlich schon erkannt haben, eine ganze Menge an Vorteilen. Aber wie bei fast allem, gibt es auch einige Nachteile, über die Sie sich im Klaren sein sollten, wenn Sie sich einen Kasten an Aquarellstift-Testiegern zulegen möchten.
Vorteilhaft ist an Aquarellstiften vor allem, dass sie so einfach und vielfältig zu handhaben sind. Nachteilig ist, dass sie nur mit der Zugabe von Wasser einen besonderen Effekt haben und meist weniger verlaufen als andere Aquarellfarben, sich also nur gering für große, eintönige Flächen eignen.
Nachfolgend haben wir ihnen die Vor- und Nachteile von Aquarellstiften im Vergleich zu klassischen Buntstiften aufgelistet:
Vorteile
Nachteile
Sehr einfach zu handhaben
Sehen auf trockenem Papier genauso aus wie normale Stifte
Eignen sich bestens fĂĽr feine Linien und Details
Sehr aufwendig wenn damit große Flächen ausgefüllt werden sollen
Lassen sich auch wie normale Buntstifte verwenden
Lassen sich nicht radieren
Lassen sich auf nassen und trockenen Papieren verwenden
Gibt es in vielen verschiedenen Farben
Können angespitzt werden, dadurch lässt sich die Dicke der Linie bestimmen
4. Welche Aquarellstift-Typen gibt es?
Einer der größten Unterschiede den es zwischen verschiedenen Aquarellstiften gibt, ist die Form des Stifts selbst. Diese ist zwar immer länglich und schmal, kann jedoch rund oder eckig sein. Dies scheint für viele keine Rolle zu spielen, erfahrene Zeichner werden jedoch wissen; eckige (am besten drei- oder sechskantige) Stifte liegen deutlich angenehmer in der Hand, lassen sich fester halten, rutschen trotz warmer und schwitziger Hände kaum weg und fühlen sich auch noch nach langen Mal – Stunden bequem an.
Neben den Buntstift – ähnlichen Aquarellstiften gibt es auch noch andere wasservermalbare Stifte, die unter die Kategorie Aquarellstifte fallen. Dies sind beispielsweise die Pinselstifte, die oft auch „Brush Pen“ genannt werden. Manche beschreiben sie als „Wasserfarbe to go“. Sie haben eine Filzstift oder Pinsel – artige Spitze und können ebenfalls wie normale Stifte genutzt werden.
In der Regel müssen die Zeichnungen nicht zusätzlich mit Wasser verbunden werden, sie verlaufen sobald sie das feuchte Papier, beziehungsweise Aquarellpapier, berühren. Die Linien sind meist deutlicher glatter, definierter und teilweise auch intensiver. Allerdings lassen sie sich kaum auf trockenem Papier verwenden.
5. Was zeichnet einen guten Aquarellstift aus?
Um sich bei der riesigen Auswahl an Aquarellstiften fĂĽr genau die richtigen Stifte zu entscheiden, lohnt es sich einen eigenen kleinen Aquarellstifte-Test durchzufĂĽhren. Die folgenden Kriterien werden Ihnen dabei helfen, die besten Aquarellstifte schnell zu erkennen und eine Kaufentscheidung zu treffen, die Sie auch langfristig nicht bereuen werden.
Beim Kauf mĂĽssen Sie vor allem auf die Mine der Stifte, die Pigmentierung, die Zusammensetzung des Produkts, die Farbauswahl und auch die Verpackung achten, denn diese kann sehr nĂĽtzlich sein.
5.1 Die Mine als Grundlage
Bei der Aqurellmalerei geht es vor allem darum, weiche Übergänge und das typischen leicht zerlaufene, sanfte Aussehen der Bilder zu erzielen. Für weiche Übergänge reicht es nicht aus, einfach Wasser über die Aquarelllinien zu geben. Auch die Mine des Stifts sollte möglichst weich sein. Eine harte Mine kratzt auf dem Papier und hinterlässt tiefe Spuren, die sich auch nach dem Vermalen meist noch sehen lassen und durch den Farbverlauf hindurchschimmern.
Zudem lassen sich die Pigmente aus härteren Minen meist nur schwer verwischen. Des Weiteren zeigt jeder gründliche Aquarellstifte – Vergleich, dass eine weiche Mine den Vorteil hat, dass sie länger hält. Harte Minen, wie wir sie von normalen Buntstiften kennen, brechen schnell ab wenn man mal etwas zu hart aufdrückt und „krümeln“ gelegentlich auch auf das Papier.
Vor allem wer Online bestellt geht mit einer weichen Mine auf Nummer sicher, denn wenn die Stifte beim Versand mal herunterfallen, bleiben sie in der Regel heile.
5.2 Die Pigmentierung fĂĽr intensive Farben
Die Pigmente sind das Färbemittel des Materials, aus dem die Mine des Aquarellstifts besteht. Umso dichter die Pigmente sind, umso intensiver ist der Farbauftrag des Stifts. Wenn Sie also kräftige Farben und eine hohe Leuchtkraft wünschen, sollten Sie darauf achten, dass die Aquarellstifte stark pigmentiert sind.
Nur wenig oder leicht pigmentierte Minen wirken auf Papier blass und die Linien müssen oft mehrmals übereinander gemalt werden, um ein annähernd kräftiges Ergebnis zu erzielen. Oft sind sehr billige Stifte die, die nur wenig Pigmente haben oder deren Pigmente mit anderen künstlichen Stoffen aufgemischt werden.
5.3 Schadstoffe in den Stiften
Viele Aquarellstifte werden leider, so wie auch viele andere Produkte heutzutage, mit gewissen Schadstoffen hergestellt. Diese befinden sich oft in der Lackierung am Äußeren des Stifts, die deutlich macht, um welche Farbe es sich handelt. Da diese Lackierung in direktem Kontakt mit den Händen ist
gelangen die Schadstoffe leicht an die Haut, vor allem wenn leicht geschwitzt wird.
Auch in der Mine sind oft Schadstoffe vorhanden. FĂĽr Erwachsene Menschen stellt dies in der Regel keine Gefahr dar, jedoch fĂĽr Kinder. Wenn auch Kinder mit den Aquarellstiften kreativ werden wollen, sollte dringend auf eine schadstofffreie Herstellung geachtet werden, denn Kleinkinder nehmen vieles in den Mund und lutschen auch an Stiften oft.
Achten Sie beim Kauf auf die Qualifizierung nach der DIN EN 71. Diese zeichnet für Kinder geeignetes Spielzeug aus und bedeutet auch, dass auch jegliche giftige Stoffe verzichtet wurde. Bekannte Hersteller die solche Aquarellstifte anbieten sind zum Beispiel Faber-Castell und Stabilo. Zudem ist es ratsam sich nach der Nutzung von Aquarellstiften, aber auch von normalen Buntstiften, gründlich die Hände mit Seife und warmem Wasser zu waschen.
5.4 Die Farben
Welche Farben Sie haben möchten ist letzten Endes natürlich eine sehr persönliche und individuelle Entscheidung. Um jedoch erfolgreich in die Aquarellmalerei einzusteigen und während der Arbeit mit den Aquarellstift-Testsiegern nichts zu missen, sind einige Töne ein muss. Dazu gehören vor allem die sogenannten Primärfarben. Dies sind Gelb, Blau und Rot.
Es kann sogar ausreichen, zunächst einmal nur diese Farben zu erwerben, denn aus ihnen lassen sich alle anderen Farben mischen. Insbesondere Künstler, die ihr Verständnis für Farben erweitern wollen, können dies dadurch bestens trainieren, da Mischen ja gerade mit Aquarellfarben kinderleicht ist. Zudem kann es oft verwirrend sein, zugriff zu einer zu großen Auswahl an Farben zu haben.
Wenn Sie mehr als nur drei Farben besitzen möchten, aber kein ganzes Set kaufen wollen, lohnt es sich neben den Primärfarben auch Farben für Konturen und Schattierungen zu kaufen. Dies sind in etwa Schwarz, Grau oder Braun. Wer viel Erfahrung mit Farben hat oder nicht selbst Mischen möchte, wird sich über große Aquarell – Sets mit bis zu 72 verschiedenen Tönen freuen.
5.5 Die Verpackung der Aquarellstifte
Die Wichtigkeit der Verpackung der Stifte ist nicht zu unterschätzen. Meist werden sie entweder in einer Papp – Packung oder in einer Metallbox verkauft. Wenn Sie in Ihrem Aquarellstifte – Vergleich alle wichtigen Punkte abgehakt haben und die fĂĽr sich besten Aquarellstifte gefunden haben, werfen Sie einen letzten Blick auf die Verpackung.
Dies ist zwar nicht ausschlaggebend, kann jedoch durchaus nützlich sein. Denn eine Packung aus Pappe oder Karton ist nur wenig stabil und schützt die Stifte kaum vor Stößen und Wasser. Werden Sie nur zu Hause benutzt, ist Pappe vielleicht ausreichend. Wenn Sie gelegentlich aber auch transportiert werden oder Kinder im Haushalt leben, hat eine Metallbox mehrere Vorzüge.
Zum einen schützt sie die Stifte und trägt somit zu längerer Haltbarkeit bei. Wenn die Packung nass wird, weichen die Stifte nicht auf und gehen weder kaputt, noch machen sie eine bunte Sauerei. Zudem ist es für Kleinkinder schwieriger eine Metallbox zu öffnen, als einen Pappkarton zu zerreißen. Dementsprechend lohnt es sich gegebenenfalls einige Euro extra in ein Set mit Metallverpackung zu investieren.
Info: Alternativ können auch alte Buntstift – Metallboxen wiederverwertet werden. Auch Plastikdosen (beispielsweise alte Butterbrot – Dosen) eignen sich gut zum Aufbewahren der Stifte. Wer beides nicht hat, kann sie auch, mit der Mine nach oben zeigend, in ein Marmeladenglas oder eine Metalldose stellen.
6. Häufig gestellte Fragen zum Thema Aquarellstifte
Aquarellstifte können wie normale Buntstifte auf trockenem Papier verwendet werden, haben dann aber keinen speziellen Effekt. Wird normales Papier mit Wasser betüpfelt, wellt und durchweicht dieses schnell.
Um mit Aquarellstiften den gewünschten Aquarell – Effekt zu erzielen, sollten diese auf speziellem Aquarellpapier oder auf anderem Wasser tauglichem Papier genutzt werden.
Hochwertige Aquarellstifte können mit einem normalen Anspitzer angespitzt werden.
Sollte die weiche Mine den Anspitzer verstopfen, kann ein Kajal-Anspitzer verwendet werden. Diese sind speziell für weiche Minen gedacht und lassen sich günstig in der Kosmetik – Abteilung kaufen.
7. Fazit
Wenn Sie sich für die Aquarellmalerei interessieren, lohnt es sich einen Blick auf das Angebot an Aquarellstiften zu werfen. Sie sind bestens geeignet, um ein Gefühl für die Aquarellkunst zu erhalten und den Umgang mit fließenden Farbverläufen zu trainieren. Da sie anders als flüssige Aquarellfarbe erst dann verlaufen, wenn Wasser hinzugegeben wird, erlauben sie mehr Kontrolle und Detail.
Daher finden auch viele Aquarell – Profis, die einen Aquarellstifte – Test durchführen, die Stifte als Ergänzung sehr nützlich. Beim Kauf sollte vor allem auf eine weiche Mine und eine hohe Pigmentierung geachtet werden. Aquarellstifte sind eine nützliche Anschaffung für jede Art von Künstler – angehend, reisend oder Detail – Liebhaber!