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Haarschneider: Für den schnellen Schnitt zu Hause
Das kleine, handliche Gerät gilt als wichtige Errungenschaft professioneller Friseure. Doch auch zu Hause hat die moderne Technik einiges zu bieten. Schließlich handelt es sich dabei um eine Investition, die den Gang zum Friseur erspart. Vor allem für Herren bietet ein guter Haarschneider alles, was für die Frisur notwendig ist. Für das perfekte Ergebnis gilt es, beim Kauf die wichtigsten Kriterien des Haarschneider-Tests zu berücksichtigen.
Kabel oder Akku? Eine Frage der praktischen Handhabung
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Haarschneidern: Die einen sind mit einem herkömmlichen Netzkabel ausgestattet, die anderen haben einen verbauten Akku. Ein Großteil der Anwender bevorzugt Modelle mit Akkubetrieb. Das liegt nicht zuletzt daran, dass kein Kabel beim Haareschneiden stört. Der einzige Nachteil ist, dass der Akku regelmäßig aufgeladen werden muss. Wer das vergisst, muss den Haarschnitt auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
Aber was ist eigentlich das Problem mit dem Netzkabel? Ein solches Kabel schränkt den Aktionsradius erheblich ein. Dazu kommt, dass eine Steckdose in unmittelbarer Nähe zum Spiegel und zum Waschbecken vorhanden sein muss. Ist das nicht der Fall, gestaltet sich das Haareschneiden knifflig. Dadurch geht das freie Handling des Geräts verloren.
Wichtig: Die Frage Akku oder Netzwerkkabel ist eine Frage des Komforts. Wer auf die bequeme Handhabung nicht verzichten möchte, entscheidet sich für ein etwas preisintensiveres Gerät mit Akku.
Unterschiedliche Aufsätze für den gewünschten Schnitt
Das Aufsatz-System des Haarschneiders entscheidet darüber, ob sich das Gerät für den Einsatz eignet. Das macht den Aufsatz zu einem wichtigen Kaufkriterium.
Selbst günstige Maschinen zum Haareschneiden verfügen über unterschiedliche Aufsätze. Allerdings bestehen sie im niedrigen und mittleren Preissegment vornehmlich aus Kunststoff. Was anfänglich kein Problem ist, kann mit der Dauer von Nachteil sein: Durch den ständigen Wechsel können die Aufsätze verloren gehen oder das Klicksystem funktioniert nach längerem Einsatz nicht mehr. In solchen Fällen müssen neue Schneideaufsätze her.
Das höhere Preissegment zeichnet sich meist durch fix montierte Aufsätze aus. Sie sind fest mit dem Gerät verbaut und lassen sich je nach Bedarf einstellen. Dieser Komfort macht sich bereits nach wenigen Haarschnitten bezahlt und ist nach dem ersten Haarschnitt nicht mehr wegzudenken.
Gute Schermesser für den langen Gebrauch
Ebenso wichtig wie die Stromversorgung und das Aufsatz-System, sind die Schermesser. Damit der Haarschneider langfristig für die perfekte Frisur sorgt, sollten sie qualitativ hochwertig sein. Bestehen die Messer beispielsweise aus Stahl oder Edelstahl, sind sie rostfrei und der Haarschneider kann im Badezimmer aufbewahrt werden.
Eine seltene, aber ebenso gute Alternative sind Schermesser aus Keramik. Sie sind besonders scharf und benötigen nur wenig Pflege.
Mit Ergonomie und Haptik zur neuen Frisur
Wer einen guten Haarschneider kauft, profitiert auf vielen Ebenen. Wichtig ist, dass das Haareschneiden Spaß macht und möglichst leicht von der Hand geht. Damit das gelingt, sollte der Griff des Gerätes ergonomisch geformt sein. Auch eine vernünftige Größe und ein geringes Gewicht sind langfristig von Vorteil.
Schließlich sollte der Arm nicht bereits nach der Hälfte des Haarschnitts ermüden. Schwere Haarschneider fühlen sich zwar gut in der Hand an, doch sollte man die notwendigen Bewegungen nicht außer Acht lassen.
Mit einer Rundbürste lassen sich die Haare nach dem Schnitt dann ganz einfach Stylen.