schwitzen im winter Übermäßige Schweißbildung, auch Hyperhidrose genannt, ist ein Problem, unter dem viele Menschen leiden – nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter. Bemerkbar macht sich das beispielsweise in Form von großen Schweißabdrücken auf der Kleidung. Wer übermäßig schwitzt, wird dadurch nicht selten psychisch belastet. Schließlich sehen Schweißflecken nicht nur unschön aus, sondern in der Regel zusätzlich einen unangenehmen Geruch ab.

Im Winter ist der Leidensdruck besonders hoch, da der übermäßige Schweiß zu dieser Jahreszeit häufig als unnatürlich empfunden wird. Was kann man also tun, um im Winter wieder entspannt am Alltag teilnehmen zu können?

Die richtige Kleidung

Wenn man bei der Wahl der Kleidung ein wenig aufpasst, kann man schon eine Menge bewirken. So sollte man zum Beispiel darauf achten, dass man Kleidung trägt, die nicht allzu eng sitzt. Des Weiteren sollte man auf das sogenannte Zwiebelprinzip setzen.

Hierbei werden mehrere dünne Kleidungsstücke getragen, die man bei Bedarf ausziehen kann. Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn man zuerst draußen in der Kälte unterwegs ist, anschließend aber ein beheiztes Gebäude betritt. Wenn man in einem solchen Fall nur einen dicken Pullover trägt, sind Schweißausbrüche in der Regel die Folge.

Einen Antitranspirant verwenden

Häufig hört man von dem Ratschlag, dass man doch einfach einen normalen Deodorant verwenden solle. Das Problem dabei ist, dass ein herkömmlicher Deodorant lediglich den unangenehmen Geruch, der durch den Schweiß hervorgerufen wird, überdeckt. Dem eigentlichen Problem, der übermäßigen Schweißbildung, wird dabei nicht entgegenwirkt.

Wenn man unter übermäßiger Schweißbildung leidet, sollte besser auf einen sogenannten Antitranspirant wie den Sweat-Off Deo setzen, der im alltäglichen Sprachgebrauch ebenfalls oft als Deo bezeichnet wird. Ein Antitranspirant sorgt dafür, dass die Schweißdrüsen über einen gewissen Zeitraum hinweg verschlossen werden, sodass es gar nicht erst zu unangenehmen Flecken kommt.

Die richtigen Schuhe

Gerade im Winter, wenn man schwere und warme Schuhe trägt, kommt es zu einer erhöhten Schweißbildung an den Füßen. Nicht selten zieht man die Schuhe aus und findet die Socken durchnässt und unangenehm riechend vor. Das ist darauf zurückzuführen, dass kein richtiger Luftaustausch stattfinden kann. Darüber hinaus entsteht durch die Bewegung Wärme. Die dadurch entstandene Feuchtigkeit kann nicht nach außen transportiert werden, wodurch sich der Schweiß über den Tag hinweg staut. Bakterien werden somit ein optimaler Nährboden geliefert. Die Bakterien zersetzen den Schweiß und sorgen für den unangenehmen Geruch.

Um Schweißfüße zu verhindern, sollte man im Winter viel Wert auf die Pflege der Füße legen. Am besten ist es, wenn man die Füße morgens und abends wäscht. Hierfür sollte man eine antiseptische Seife verwenden. Wichtig sind dabei vor allem die Bereiche zwischen den Zehen, da die Anzahl der Bakterien dort besonders hoch ausfällt. Außerdem sollte man bei der Wahl der Schuhe darauf achten, dass diese möglichst aus atmungsaktiven Materialien bestehen.

Fazit

Wenn man einige Maßnahmen ergreift, kann man übermäßige Schweißbildung im Winter recht gut vermeiden. So sollte man zum Beispiel auf passende Schuhe und Kleidungsstücke achten. Besonders effektiv ist die Verwendung eines guten Antitranspirants.

Bild: envato.com/gballgiggs

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