Bei den Taucheruhren gibt der Name das Programm an, sie sind zum Tauchen und Schwimmen gedacht. Mittlerweile gibt es hochleistungsfähige Uhrenmodelle, die sogar extreme Tiefen unbeschadet aushalten können. Sie lassen sich sowohl für private als auch berufliche Zwecke einsetzen und leisten dank praktischen Funktionen zuverlässige Dienste. Der nachfolgende Text stellt die Geschichte und Philosophie der Taucheruhren vor.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte der Taucheruhren
Im Anschluss wurde die Omega Marine extra für einen längeren Aufenthalt im Wasser konstruiert. Ihr rechteckiges Gehäuse bestand aus zwei Bestandteilen in unterschiedlichen Größenordnungen, welche ineinander geschoben wurden. Basierend auf dieser Erfindung hielt die Taucheruhr dem hohen Wasserdruck besser stand und verfügte über eine bestätigte Wasserdichtheit bis zu einer Tiefe von 135 Metern. In den folgenden Jahren verbesserte sich dieser Wert auf 200 Meter. Danach sind in den 50er-Jahren die Rolex Submariner sowie der Blancpain Fifty Fathoms auf den Markt gekommen, die bis heute mit ihrem Design und der Bauweise den Ton angeben. Beide Taucheruhren sind mit einer drehbaren Lünette ausgestattet, welche dem Einstellen der exakten Tauchzeit dient. Als beliebteste Taucheruhren stellen die Superocean von Breitling sowie die Seamaster 300 von Omega eine Konkurrenz für diese Vorgängermodelle dar.
Philosophie der Taucheruhren
Bei den teuren Luxusuhren spielen wasserdichte Eigenschaften eine extrem wichtige Rolle. Wenn Wasser in das innere Gehäuse einer Uhr gelangt, stellen sich garantiert Schäden durch die Feuchtigkeit ein. Bei Uhren mit einem mechanischen Antrieb wäscht das nasse Element das enthaltene Schmiermittel aus den innenliegenden Lagern, im Anschluss kommt es zu Rost. Dagegen arbeiten Quarzuhren mit Strom, entweder aus einer Batterie oder aus Solarzellen. Bei Kontakt mit Wasser versagt die Elektronik und die Uhr geht kaputt. Wer sich für eine Taucheruhr interessiert, sollte unbedingt die Angaben zur Wasserfestigkeit beachten.
Wenn dieser Wert bei 30 Metern liegt, hält das Modell lediglich einem Druck von 3 bar stand. Deswegen sollte sie nur einem Kontakt mit Spritzwasser und leichten Regenfällen ausgesetzt werden. Allerdings kann schon der Strahl eines stark aufgedrehten Wasserhahns einen höheren Druck haben. Aus diesem Grund ist für das Tauchen, Schwimmen sowie Ausüben von herausfordernden Wassersportarten wie Wasserski und Surfen eine höhere Wasserdichte erforderlich.
Taucheruhren im heutigen Einsatz
Inzwischen ist der Bedarf an Taucheruhren sehr groß, sowohl für private als auch berufliche Einsätze. Immer mehr Menschen tauchen, surfen und schwimmen regelmäßig, außerdem sind Ausflüge mit dem Kajak und SUP weit verbreitet. Darüber hinaus erfolgen zahlreiche Arbeiten unter der Meeresoberfläche, dazu gehören:
- Bau von Pipelines
- Offshore-Plattformen
- Tauchereinheiten der Marine
Heutzutage haben sich Taucheruhren als solide Sportuhren etabliert, wobei luxuriöse Modelle als Statussymbole zu heiß begehrten Sammlerstücken geworden sind.
Fazit
Taucheruhren haben eine lang zurückgehende und interessante Geschichte, sie basieren in ihrer Philosophie auf wasserdichten Merkmalen und robusten Eigenschaften. Je härter die Beanspruchung, desto höher sollte die Wasserfestigkeit sein.
Bild: elements.com/Simmi83