Vergleichsportale richtig nutzenOnlineshopping ist für viele Menschen eine der liebsten Beschäftigungen. Das liegt unter anderem daran, dass das Angebot im Netz enorm groß ist. Genauso groß sind dabei aber unter Umständen auch die Preise der verschiedenen Händler. Aus diesem Grund nutzen viele Kunden sogenannte Vergleichsportale.

Hier werden, wie der Name schon sagt, die Preise der Anbieter miteinander verglichen, sodass man sich den besten Preis heraussuchen kann. Allerdings gibt es auch bei solchen Portalen einige Aspekte zu beachten, damit man auch wirklich ein gutes Angebot bekommt. Aus diesem Grund soll es im Folgenden darum gehen, wie man Vergleichsportale richtig nutzt.

 

Sind Vergleichsportale wirklich objektiv?

Selbstverständlich gibt es Vergleichsportale nicht nur aus reiner Herzensgüte. Wenn ein Kunde über den bereitgestellten Link ein Produkt kauft, bekommt der Betreiber des Portals eine Provision – was ja auch vollkommen in Ordnung ist.

Die Funktion eines solchen Portals lässt sich also am ehesten mit der eines Maklers vergleichen. Ob ein Portal wirklich objektiv ist, hängt unter anderem davon ab, wie viele Shops aufgelistet werden und in welcher Reihenfolge. Wenn stets der gleiche Shop als günstigste Option angezeigt wird, obwohl das gar nicht so ist, ist das Portal nicht objektiv.

Sind die Portale wirklich kostenlos?

Ja und nein. Natürlich bezahlt man nicht direkt dafür, wenn man ein Vergleichsportal nutzt. Allerdings finanzieren sich die Seiten oft durch verdeckte Werbeanzeigen, in manchen Fällen kann es auch sein, dass die Provision bereits im Preis inbegriffen ist. Nichtsdestotrotz kann man durch ein Vergleichsportal wie zum Beispiel den Preispiraten Preisvergleich eine Menge Geld sparen. Im Zweifelsfall hat man ja immer noch die Möglichkeit, sich selbst umzuschauen, welcher Händler wirklich den besten Preis anbietet. Wenn man sich ein mit dem Thema auskennt, weiß man allerdings oft schon, welcher Preis für ein Produkt angebracht ist. Dann eignen sich Vergleichsportale perfekt, um das beste Angebot zu finden.

Bei unseriösen Vergleichsportalen können die Vertragsverhältnisse außerdem ein wenig unklar sein. So schließt man in einigen Fällen einen Vertrag mit dem Vergleichsportal und einen Vertrag mit dem Shop selbst, beziehungsweise unter Umständen zusätzlich noch mit einem Sub-Vermittler, ab. In einem solchen Fall ist es nicht immer sofort ersichtlich, wer tatsächlich für die letztendliche Erbringung der Dienstleistung verantwortlich ist. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Vertragspartner die Verantwortlichkeit im Falle einer Reklamation hin- und herschieben. Umso wichtiger ist es, auf einen seriösen Anbieter zu setzen.

Gibt es einen Haken?

Grundsätzlich ist es so, dass Vergleichsportale sicher sind, sofern man sich wie bereits erwähnt für ein Portal entscheidet, das auch wirklich seriös und darum bemüht ist, ein neutrales Abbild der aktuellen Marktsituation darzustellen. Manchmal ist es allerdings so, dass die Portale nicht den gesamten Markt abbilden. Hinzu kommt, dass der günstigste Preis auf Dauer nicht immer das günstigste Angebot ist.

Das ist zum Beispiel bei Verträgen der Fall, bei denen zu Beginn der Laufzeit ein attraktiver Bonus gezahlt wird – auf Dauer kann der Vertrag aber im Vergleich zu anderen, die diesen Bonus nicht anbieten, nichtsdestotrotz teurer sein. Aus diesem Grund sollte man stets darauf achten, was man über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg bezahlen müsste.

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