Der Handel hält heute jedoch ein nahezu unüberschaubares Angebot an Matratzen bereit, sodass die meisten Verbraucher gar nicht wissen, wie sie eigentlich eine passende Schlafunterlage für ihre individuellen Anforderungen finden können.
Natürlich kann im lokalen Handel einfach für einige Minuten ein Liegetest durchgeführt werden – jedoch wird dieser kaum ausreichen, um ein verlässliches Urteil über die Eignung der Matratze zu fällen. Wesentlich empfehlenswerter ist es demnach, einige grundlegende Faktoren bei dem Matratzenkauf zu berücksichtigen. Welche das sind, erklärt der folgende Beitrag.
Inhaltsverzeichnis
Die präferierte Schlafposition
Um die passende Matratze zu finden, ist so unter anderem die persönlich präferierte Schlafposition ausschlaggebend.
Da etwa die seitliche Kontur des Körpers bei Seitenschläfern stark variiert, sind diese vor allem auf eine Matratze angewiesen, die sich als möglichst anpassungsfähig und flexibel zeigt. Durch diese wird sichergestellt, dass ein ausreichendes Einsinken von Hüfte und Schultern möglich ist.
Im Gegensatz dazu sollten die Matratzen von Rücken- und Bauchschläfern fester ausfallen, sodass eine umfassende Unterstützung gewährleistet ist und es nicht dazu kommen kann, dass der mittlere Bereich des Körpers durchhängt.
Der passende Bezug
Nicht nur der Kern der Matratze ist für die zukünftige Schlafqualität entscheidend, sondern außerdem ihr Bezug. Zur Auswahl stehen in diesem Zusammenhang unterschiedliche Materialien und Webarten, die sich jeweils durch ganz spezifische Eigenschaften auszeichnen.
Vor allem ist jedoch auf eine möglichst hohe Hygiene der Matratze zu achten. Aus diesem Grund ist unbedingt ein Matratzenbezug zu wählen, der problemlos in der Waschmaschine gereinigt werden kann. Allergiker sind darüber hinaus gut beraten, wenn diese auf spezielle Allergiker-Bezüge zurückgreifen.
Der Härtegrad
Eine enorm wichtige Rolle, um in Zukunft komfortabel und gesund schlafen zu können, spielt der Härtegrad der Matratze. Das Liegegefühl gestaltet sich umso fester, desto höher der Härtegrad gewählt wird.
Eine Rolle spielt bei der Auswahl jedoch nicht nur das Körpergewicht des Schlafenden, sondern auch seine persönliche Vorliebe. Wird es demnach als angenehmer empfunden, auf einer weichen Matratze zu schlafen, kann im Zweifel durchaus ein weicherer Härtegrad ausgewählt werden. Die grundlegende Orientierung zu den Härtegraden ist jedoch von dem eigenen Körpergewicht abhängig.
Die Qualität
Um möglichst lange für Freude und entspannte Nächte zu sorgen, sollte sich die neue Matratze natürlich auch durch eine entsprechende Qualität auszeichnen. Auf der sicheren Seite sind Verbraucher in dieser Hinsicht in der Regel, wenn sie sich für Matratzen bekannter Hersteller entscheiden, wie etwa für die Schramm Divina Matratze.
Ein guter Anhaltspunkt, um die Qualität einer Matratze zu bestimmen, besteht in der jeweiligen Federstärke beziehungsweise des Raumgewichtes des Schaums. Latexmatratzen von hoher Qualität weisen zum Beispiel sieben Liegezonen auf. Ihr Raumgewicht sollte 70 bis 90 Kilogramm pro Kubikmeter betragen. Auch Visco-, Gel- oder Kaltschaummatratzen sollten zumindest fünf, idealerweise jedoch auch sieben Liegezonen besitzen. Ihre Qualität fällt umso höher aus, desto höher ihr Matratzenkern liegt.
Hochwertige Taschenfederkernmatratzen zeichnen sich durch eine möglichst hohe Anzahl von Federn aus. Diese sorgen nämlich für die Punktelastizität und die Anpassungsfähigkeit der Matratze.
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