In einigen Haushalten sind Ratten eine echte Plage. Um den Nagetieren den Kampf anzusagen gibt es zahlreiche Lösungen und unterschiedlichste Rattenfallen. Die Tiere werden entweder gefangen oder getötet. Unsere Redaktion empfiehlt den Einsatz einer sogenannten Lebendfalle.
Mittlerweile finden sich zahlreiche Modelle unterschiedlichster Hersteller auf dem Markt. Wichtg für eine gute Rattenfalle sind Kriterien wie Verarbeitungsqualität, Tierfreundlichkeit oder Langelebigkeit. Auch das Lesen von Kundenmeinungen kann helfen die beste Rattenfalle zu finden.
Die meisten Rattenfallen können auch für Mäuse oder andere Nagetiere der selben Größe genutzt werden.

Ratten machen Sich in zahlreichen deutschen Haushalten breit. Dabei hat ca. jeder zehnte Deutsche Angst vor Ratten und Mäusen. Haben die Nagetiere erst einmal eine ergiebige Nahrungsquelle gefunden, fressen Sie Lebensmittel, hinterlassen Kot und übertragen im schlimmsten Fall sogar Krankheiten. Wenn Sie also feststellen, dass Sie Ratten im Haus oder auf Ihrem Grundstück haben, sollten Sie diese schnellstmöglich wieder los werden.
Mit welchen Mitteln sie Ratten und anderen Nagern den Kampf ansagen können und wie Sie die Tiere auch Tierfreundlich beseitigen können, erfahren Sie in unserem Rattenfallen-Ratgeber-2026. In unserer Vergleichstabelle finden sie die besten Rattenfallen im direkten Vergleich. Außerdem analysieren wir in unserem Ratgeber externe Ratenfallen-Tests und verraten Ihnen wie Sie eine Rattenfalle so effizient wie möglich nutzen und welche unterschiedlichen Typen von Ratenfallen es gibt.
2. Was ist eine Rattenfalle?
Wie jeder weiß, kann eine Rattenplage zu einer wirklich belastenden Lage führen. Die eigentlich so süßen kleinen Nager können nicht nur zu großen Schäden an Verkabelungen führen, sondern auch sämtliche Einrichtungen zerstören, da sie mit ihren kleinen Zähnen alles anknabbern. Gerade im gastronomischen und landwirtschaftlichen Bereich kann dies zu hohen finanziellen Einbußen und Verlusten führen.
Außerdem kommt es durch den Hinterlassenen Kot zu extremen Verschmutzungen, die gleichzeitig einen starken Gestank mit sich bringen, und professionell entfernt werden müssen. Das Gefährliche an einer Rattenplage ist jedoch, dass die kleinen Nager oftmals mit Krankheiten und Erregern infiziert sind.
Durch die Absonderung ihres Kotes oder ihren Speichel können hunderte Krankheiten übertragen werden, die für den Menschen sehr gefährlich werden können. Durch eine Rattenfalle soll der Befall durch Raten wieder in den Griff bekommen werden. Dabei stehen jede Menge verschiedener Arten der Fallen zu Verfügung, die in einigen Rattenfallen Tests wirklich gut überzeugen konnten.
3. Die unterschiedlichen Rattenfallen-Typen
3.1 Die Schlagfalle

Eine Schlagfalle
Die wohl bekannteste Art, um Ratten zu bekämpfen, ist die Schlagfalle. bei der Schlagfalle handelt es sich um eine Konstruktion, bei der eine Art runder Bügel an einen Auslöser geknüpft ist. Oftmals befindet sich an dem Punkt des Auslösers ein Köder, um die Ratten anzulocken. Dabei kann es sich um Lebensmittel, wie Käse oder Aufschnitt handeln, aber auch um süßen Sirup oder Katzenfutter. Es gibt aber auch spezielle Rattenköder in diversen Fachgeschäften zu erwerben, die speziell darauf konzipiert sind, dass die Ratten angelockt werden.
Kommt die Ratte nun an den Auslöser, wird durch einen mechanischen Mechanismus der Bügel in Sekundenschnelle herabgesenkt und trifft die Ratte im Nacken. Ein Vorteil dieser Falle ist, dass die Ratte in den meisten Fällen einen sofort tödlichen Schlag erleiden und so nicht noch weiter leiden müssen. Ratten sind extrem schlaue und lernfähige Tiere. Sie lernen somit schnell dazu, dass es sich bei der Falle um eine tödliche Konstruktion handelt. Das bedeutet, dass die Ratten oftmals Gebiete meiden bei denen sie wissen, dass es dort gefährlich werden kann.
Ein entscheidender Nachteil der Schlagfalle ist jedoch, dass sie kaum zum Einsatz kommen kann, wenn es sich um eine großflächige Rattenplage handelt. Eine Schlagfalle kann immer nur ein Tier bekämpfen, muss danach anschließend gründlich gereinigt und neu justiert werden, bevor sie wieder zum Einsatz kommen kann. Man bräuchte also sehr viele der Schlagfallen, um schnellstmöglich alle Tiere zu beseitigen, was zeitgleich mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden ist. Außerdem muss besondere Vorsicht walten gelassen werden, wenn kleinere Kinder im Haus sind. Diese sind oftmals sehr neugierig und könnten in die Falle hineingreifen. Auch auf Haustiere muss geachtet werden. Aus Sicht von Tierfreunden gilt die Schlagfalle außerdem als nicht Tierfreundlich da diese das Tier tötet.
3.2 Die elektrische Rattenfalle
Bei der elektrischen Rattenfalle handelt es sich um eine Falle, die mit Strom betrieben wird. Genauso wie bei der Schlagfalle gibt es einen Auslöser, der mit einem Köder bespickt wird. Kommt die Ratte an diesen Köder, wird sofort der Auslöser betätigt und eine extrem hohe Spannung ausgelöst. Dieser starke Stromschlag tötet die Ratte in Sekundenschnelle.
Das ist zum einen sehr tierfreundlich, da die Ratte keiner langen Todesqual ausgesetzt ist, aber zum anderen auch extrem effektiv, da so Tiere schnell getötet und beseitigt werden können. Die Batterien dieser elektrischen Stromfallen reichen oftmals für bis zu 60 Tiere und sind demnach sehr langlebig. In diversen Rattenfallen Tests konnte die elektrische Rattenfalle sehr gute Ergebnisse erzielen.
Beim Kauf der elektrischen Rattenfalle ist darauf zu achten, ob sie eine integrierte Schutzvorrichtung für Kinder oder Haustiere hat. Diese Schutzvorrichtung ist meistens so gestaltet, dass erst mehrere Teile der Falle berührt werden müssen, wie es der Fall der kleinen Hände der Ratten ist. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass die Fallen möglichst nicht in die Laufbahnen der Haustiere oder in kindernähe platziert werden.
3.3 Herkömmliche Köderfallen
Unter einer herkömmlichen Köderfalle versteht man grundlegend die Auslegung von Rattengift oder Ködern, die die Ratte als Nahrung aufnimmt. Im Körper verbreitet sich dann das tödliche Gift und die Ratte verendet.
Positiv ist zwar, dass die Auslegung der Köderfallen definitiv sehr wirksam ist. So können durch das Auslegen der Gifte auch im Falle von großen Plagen alle Tiere schnell beseitigt werden. Ebenfalls positiv ist die Tatsache, dass der zeitliche Aufwand nur mit dem Auslegen der Köder betrieben ist, da die Falle nicht neu eingestellt und justiert werden muss.
Allerdings konnten sich die Köderfallen in einigen Rattenfallen Tests nicht gegen ihre Gegner durchsetzen.
Die Köderfallen stellen demnach nicht nur für Haustiere und Kinder eine Bedrohung dar, die den Rattenköder ebenfalls aufnehmen könnten, sondern führen auch zu einem schmerzhaften und erst später eintretenden Tod der Tiere. Außerdem besteht ein weiterer großer Nachteil darin, dass man die tote Ratte erst finden muss. Zum Sterben suchen sich die Tiere oft geschlossene Räume und verstecken sich. Das bedeutet, dass das Tier teilweise schon komplett verwest sein kann und einen großen Gestank auslöst, wenn man es gefunden hat. Zudem können auch andere Tiere die toten Kadaver essen und ebenfalls vergiftet werden.
3.4 Die Käfigfalle

Hier wird die Ratte nicht getötet.
Hierbei handelt es sich um eine äußerst tierfreundliche Möglichkeit die kleinen Plagegeister zu beseitigen. Die Käfigfalle ist so konzipiert, dass die Ratte zwar sehr leicht in das Innere des Käfigs eindringen kann, aber der Weg wieder nach draußen versperrt ist. Dazu wird im Inneren ein ungiftiger Köder platziert, da der Sinn und Zweck der Käfigfalle darin besteht, dass das Tier nicht getötet wird, sondern einfach wieder ausgesetzt werden kann. Nachdem das Tier freigelassen wurde, muss die Falle einfach wieder neu justiert und gespannt werden, bevor sie erneut zum Einsatz kommen kann.
Positiv ist zwar, dass die Falle sehr tierfreundlich ist, aber sie sollte eher zum Einsatz kommen, wenn es sich nur um wenige Tiere handelt, die gefangen werden sollen. Es besteht bei der Käfigfalle nämlich immer die Gefahr, dass die Tiere einfach wieder zurückkommen. Da Ratten sehr lernfähig sind, merken sie sehr schnell, wenn eine Falle für sie ungefährlich ist. Beim Aussetzen der Tiere sollten zudem immer Handschuhe getragen werden, da die Tiere sonst aus Angst beißen können.
Mit ihrem Biss können sie viele ansteckende Erreger oder Krankheiten übertragen, weshalb man sehr vorsichtig sein sollte.
Im Gegensatz zu den anderen Fallen ist die Lebendfalle aber nur mit den Anschaffungskosten verbunden und demnach auf Dauer gesehen sehr kostengünstig.
4. Welche Köder sind am besten geeignet, um die Tiere anzulocken?
Ratten sind sogenannte Allesfresser. Das bedeutet, dass sie eigentlich alles, was ihnen vor der Nase angeboten wird, gerne zum Fressen annehmen.
Besonders gut eignen sich aber Lebensmittel, die sehr süß sind, da diese für die empfindliche Nase der Tiere sehr schmackhaft sind. Ein beliebtes Hausmittel ist zum Beispiel Nutella oder Erdnussbutter. D
er große Vorteil besteht darin, dass sowohl Nutella als auch Erdnussbutter gut auf den Auslöser der Falle aufgetragen werden können. Da die Ratten den Köder somit nicht schnell von dem Auslöser herunternehmen können, bevor dieser auslöst, sondern die Portionen ablecken müssen, besteht eine viel höhere Wahrscheinlichkeit, dass der Auslöser anspringt und die Falle auslöst.
Auch Leberwurst ist bei den kleinen Plagegeistern ein sehr beliebter Köder. Durch die intensiv duftende Leberwurst werden die Geschmacksregionen der Ratte angeregt, sodass sie einen großen Appetit verspürt.
Gut eignet sich auch ein Fruchtsirup, da diese extreme Süße die Ratten stark zu der Falle zieht. Ebenfalls besteht hier der Vorteil, dass die Ratten den Sirup erst ablecken müssen und somit der Auslöser viel wahrscheinlicher ausgelöst wird. Ein Nachteil ist jedoch, dass Sirup extrem klebrig ist und die Fallen nach der Nutzung erst einmal gründlich gereinigt werden müssen.
Auch Nüsse, Schokolade, Mehl und Käse eignen sich gut, um die Ratten anzulocken.
Der Vorteil ist, dass all diese Hausmittel ohnehin meistens in jedem Haushalt vorkommen und im Bezug auf spezielle Rattenköder aus Fachgeschäften weitaus günstiger und oftmals auch genauso effektiv sind.
5. Welche Rattenfalle ist die Beste für mich?
Um zu entscheiden, welche Rattenfalle zum Einsatz kommen sollte, ist es wichtig, dass man sich ein genaues Bild über den Rattenbefall macht. Sinnvoll ist es sich einen ersten Eindruck der Schäden oder der Verschmutzungen zu machen. Lassen sich demnach viele Schäden oder viele großartige Verschmutzungen sehen, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um mehrere Tiere handelt. In Folge von einem größeren Rattenbefall eignen sich demnach eher großflächige Fallen, die mit einem höheren Kostenaufwand einhergehen. Auch auf Haustiere und Kinder sollte geachtet werden und die Risiken bedacht werden.
Wer sich nicht sicher ist, um was für einen Befall es sich handelt, oder welche Art der Fallen für ihn am besten geeignet ist, der kann auch gerne einen Profi hinzuholen. In einigen Rattenfallen Tests, konnten die Profis mit ihrer Art der Bekämpfung des Rattenbefalles sehr gut punkten. Die Profis können nämlich genauestens analysieren wie stark der Befall durch die Tiere ist. Außerdem wissen sie genau Bescheid darüber, wie die natürlichen Bewegungsmuster der Tiere sind und können demnach die Fallen sehr gut anpassen und aufstellen.
Gerade bei großen Betrieben ist die Hinzunahme von speziell auf die Bekämpfung von Ratten spezialisierten Personen oftmals sehr hilfreich, um wirklich die gesamte Plage restlos zu bekämpfen, damit der Befall so schnell nicht wieder kommt. Zudem können die Profis auch im Vorfeld Maßnahmen ergreifen, um einen weiteren Befall zu verhindern. Gerade weil eine großflächige Bekämpfung durch einen hohen Rattenbefall oft mit ohnehin hohen Kosten verbunden ist, kann es sich lohnen von Anfang an einen Profi zu konsultieren, da die Erfolgsquote weitaus höher ist, als wenn man die Bekämpfung auf Gut Glück gestaltet.
7. Fazit
Mit einer Rattenfalle können Sie Ratten und anderen ungebetenen Gästen aus der Gattung der Nagetiere effektiv den Kampf ansagen. Damit Sie die Tiere auch wirklich erwischen ist der richtige Aufstellungsort sowie die Verwendung eines passenden Köders wichtig. Tests haben gezeigt dass vor allem Schoko-Cremes ein sehr effektiver Köder sind.
Wollen Sie die Ratte möglichst tierfreundlich beseitigen empfiehlt sich der Kauf einer sogenannten Lebendfalle. Hier wird die Ratte gefangen und kann dann später ausgesetzt werden. Lebendfallen können auch für Mäuse und andere nager genutzt werden.
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