Eine Sodaarmatur wandelt gewöhnliches Leitungswasser in Wasser mit Sprudel um. Dadurch wird nicht nur die Umwelt geschont, das Tragen von Wasserkästen und -Sixpacks kann ab sofort getrost der Vergangenheit angehören.
Eine Sodaarmatur wird unter der Spüle verstaut, sie nimmt im Gegensatz zu einem herkömmlichen Soda-Gerät also keinen Platz auf der Küchen-Arbeitsfläche ein.
– Eine Sodaarmatur sorgt nicht nur für das Prickeln in Ihrem Trinkwasser, sie kann auch dafür genutzt werden, das Wasser zu filtern und zu kühlen.

Medium, stark sprudelnd oder still? Welche Präferenz haben Sie bei Ihrem Glas Wasser zum Mittag- oder Abendessen? Ein Großteil der Deutschen bevorzugt das Wasser leicht bis stark sprudelnd. Wenn auch Sie zu den Menschen gehören, die das gewisse Prickeln im Glas nicht missen möchten, könnte eine Sodaarmatur genau das Richtige für Sie sein. Trinkwasser in Flaschen aus dem Super- oder Getränkemarkt schadet nämlich nicht nur unserer Umwelt, sondern auf Dauer auch Ihrem Rücken, denn wer seinen Wasserbedarf von mindestens zwei bis drei Litern am Tag decken möchte, der darf Kasten um Kasten Wasser nach Hause, teilweise in den dritten, vierten oder fünften Stock schleppen.
Dass das Pfand der PET- und Glasflaschen im Anschluss wieder zurückgegeben werden muss, macht das Unternehmen in der Regel nicht angenehmer. Es ist also an der Zeit, umzudenken und sich eine Alternative zu suchen. Eine Sodaarmatur kann eine solche Alternative darstellen und das schwere Tragen, das Pfand-Rückbringen sowie auch den Konsum von Plastik im Alltag reduzieren. Dieser Sodaarmatur-Test zeigt Ihnen, wie eine solche Armatur funktioniert, was die Vor- und Nachteile sind und natürlich auch, worauf es beim Kauf der besten Sodaarmatur ankommt.
2. Was ist eine Sodaarmatur?
Bei einer Sodaarmatur handelt es sich um ein Gerät, welches in Ihrem Zuhause direkt am Wasserhahn, beziehungsweise an der Haus-Wasserleitung, unter der Spüle, angebracht wird. Somit muss dieses Gerät nicht, wie die bekannten Soda-Geräte, auf der Küchenarbeitsfläche Platz einnehmen, sondern befindet sich unauffällig und unsichtbar im Küchenschrank. Darüber hinaus sind Sodaarmaturen durch neueste Technologien absolut benutzerfreundlich und einfach zu bedienen.
Schlussendlich muss lediglich der passende Hahn gedreht oder die jeweilige App bedient werden und schon kann der Nutzer sich über sprudelndes, stilles, gekühltes oder teilweise sogar erhitztes Wasser für den Tee erfreuen. Dabei lässt sich der Kohlensäuregehalt des Wassers, abhängig vom Hersteller, nach Belieben auf Medium oder Klassisch einstellen. Die Filterfunktion, die viele Hersteller zusätzlich anbieten, sorgt außerdem dafür, dass ungesunde Bestandteile des Wassers nicht im Glas landen und Ihren Körper negativ belasten können.
Eine Sodaarmatur wird fest unter der Spüle installiert und ist somit an der Hausleitung angeschlossen. Dies bietet nicht nur den Vorteil, dass kein Platz auf der Küchenarbeitsplatte genutzt werden muss, die Handhabung der Armatur ist auch eine sehr einfache. So muss lediglich zuvor eingestellt werden, welche Art des Trinkwassers erwünscht ist und schon kann die Flasche oder das Glas direkt aus dem Wasserhahn mit sprudelndem Wasser befüllt werden.
Dadurch wird die Produktion von Plastikmüll eingeschränkt, wodurch Sie die Umwelt schützen, denn der Großteil dieses Mülls landet schlussendlich auf direktem oder indirektem Weg im Meer. Darüber hinaus erleichtert eine Sodaarmatur Ihnen nicht nur das Gewissen, sondern auch das alltägliche Leben. So fallen die vielen Wege weg, die gegangen werden müssen, um ausreichend PET- oder Glasflaschen immer wieder in das Zuhause zu holen und das Pfand anschließend wieder wegzubringen.
Nachfolgend haben wir Ihnen die Vor- und Nachteile einer Sodaarmatur aufgelistet:
| Vorteile |
Nachteile |
| kein Schleppen von Getränkekästen und Sixpacks mehr |
230-Volt-Steckdose wird (teilweise) benötigt |
| die Umwelt wird geschont |
CO2-Flaschen und Filter müssen regelmäßig ausgetauscht oder aufgefüllt werden. |
| frisches Sprudelwasser direkt aus dem Wasserhahn |
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| weniger Plastik im Alltag |
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| Installation kann selbst durchgeführt werden |
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| diverse Einsatzmöglichkeiten |
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Info: Durch die Nutzung einer Sodaarmatur können Sie pro Jahr bis zu 100 Kilogramm Plastikmüll reduzieren.
3. Die unterschiedlichen Wassersprudler-Typen
Zwar gibt es heutzutage verschiedene Geräte, die Ihnen den Sprudel in das Wasser zaubern können, wie zum Beispiel das bekannte System der Marke Sodastream, welches mit einem Druckzylinder und den passenden Wasserflaschen gehandhabt wird, jedoch handelt es sich bei der Sodaarmatur um das einzige System, welches sich als Untertisch-Trinkwassersystem installieren lässt.
Grundlegend werden die Wassersprudler-Typen in drei Kategorien eingeteilt: der Soda-Siphon, das Soda-Gerät sowie die Sodaarmatur. Soda-Siphons eignen sich dabei gut für die Aufbereitung von kleinen Mengen an Sprudelwasser. Hierbei handelt es sich um eine Flasche aus Glas, Aluminium oder Stahl, welche mit einem speziellen Aufsatz versehen ist und mithilfe einer Kohlenstoffdioxid-Kartusche, welche in diesem Ventil integriert ist, das Wasser mit Kohlensäure versetzt. Diese Art der Wassersprudler gehört mehr oder weniger in das Inventar einer gut ausgestatteten Bar, denn sie werden überwiegend für das Verfeinern von Cocktails verwendet.
Bei den Soda-Geräten handelt es sich um die bekanntesten Vertreter der Wassersprudler-Geräte. In der Regel besteht ein Soda-Gerät aus einem Kunststoffgehäuse, in welchem sich eine austauschbare CO2-Flasche befindet. Die passende Trinkflasche für dieses Gerät muss lediglich eingeschraubt werden und durch Betätigung des jeweiligen Mechanismus‘ wird das Kohlenstoffdioxid aus der Kartusche im beliebig hohen Gehalt im Trinkwasser in der Glasflasche verteilt. Solche Soda-Geräte sind in manueller sowie in vollautomatischer Ausführung erhältlich. Sie sind leicht zu handhaben, jedoch muss bei regelmäßiger Verwendung selbstverständlich auch ebenso häufig die CO2-Kartusche ausgetauscht werden.
Darüber hinaus werden mehr Arbeitsschritte benötigt, um das Sprudelwasser herzustellen und eine Temperatureinstellung sowie ein Filtern des Wassers ist nicht möglich. Wer regelmäßig und viel Wasser mit Kohlensäure konsumieren möchte, für den eignet sich eine Sodaarmatur in der Regel am besten. Sie spart nicht nur Platz, sondern bietet Ihnen ein umfassendes Angebot, mithilfe dessen Sie eine hohe Qualität und einen guten Geschmack des Trinkwassers genießen können.
4. Was zeichnet eine gute Sodaarmatur aus?

Es darf natürlich nicht einfach irgendeine Sodaarmatur sein. Damit Sie von der besten Sodaarmatur für Ihr Zuhause profitieren können und ein Gerät erstehen, welches genau auf Ihre Wünsche abgestimmt ist, zeigt dieser Sodaarmatur-Vergleich Ihnen, auf welche Kaufkriterien es wirklich ankommt.
4.1 Sodaarmaturen mit Filter für eine bessere Wasserqualität
Zwar profitieren wir in Deutschland von einer sehr guten Qualität unseres Trinkwassers, jedoch kann ein guter Filter helfen, die Qualität noch weiter anzuheben und Sie jeden Tag mit hochwertigem und gesundem Wasser zu versorgen. Meistens werden Sodaarmaturen ohne einen zusätzlichen Wasserfilter angeboten. In solch einem Fall ist es möglich, einen Filter nachträglich selbst einzubauen.
Solche Filter lassen sich direkt am Wasserhahn installieren oder werden zwischen dem Gerät und der Armatur eingebaut. Ein solcher Filter erhält die natürlichen Mineralien des Trinkwassers und fängt gleichzeitig Schadstoffe und schlechte Gerüche auf. Insbesondere, wer Wasser für die Säuglingsnahrungs-Zubereitung verwendet, sollte auf einen hochwertigen Filter achten. Dementsprechend ist es sinnvoll, eine der Sodaarmaturen zu wählen, die bereits einen Aktivkohlefilter integriert haben. So sagen Sie Schmutz, Chlor und Pestiziden im Wasser den Kampf an.
4.2 Sodaarmaturen mit integrierter Kühlung
Insbesondere in den wärmeren Sommermonaten beklagen viele Menschen sich über das lauwarme Wasser aus der Leitung, welches einfach nicht kühler werden möchte. Das Wasser aber erst für eine halbe Stunde oder länger in den Kühlschrank zu stellen, ist für viele Menschen auch keine Option. Eine Sodaarmatur mit integrierter Kühlung kann bei dieser Problematik für Abhilfe schaffen.
Nicht nur dieser Vorteil kann durch eine integrierte Kühlung genossen werden, kühleres Wasser bindet auch die Kohlensäure besser. Je höher der Kalkanteil im Wasser ist und je mehr dieses gekühlt wird, desto besser kann die Kohlensäure gebunden werden. Machen Sie am besten einen persönlichen Sodaarmatur Test und prüfen Sie ob ein Modell mit integrierter Kühlung für Sie in Frage kommt. Das Wasser wird bei dieser Art der Sodaarmaturen elektrisch gekühlt, das Kühlgerät befindet sich dabei im selben Kasten wie das Sprudelgerät an sich.
Ob Sie eine Sodaarmatur mit integrierter Kühlung benötigen, müssen schlussendlich natürlich Sie entscheiden. Machen Sie einfach einen persönlichen
4.3 Sodaarmaturen mit mechanischem oder elektrischem Antrieb
Untertisch-Sprudelgeräte sind mit einem mechanischem oder einem elektrischen Antrieb erhältlich. Der mechanische Antrieb benötigt dabei keinen Strom, denn die Anlage wird ausschließlich durch Druck oder Reibung betätigt. So pumpen mechanische Sodaarmaturen das Sprudelwasser nur mithilfe des
Leitungsdrucks aus dem Wasserhahn.
Wer jedoch eine Sodaarmatur nutzen möchte, die das Wasser auch kühlen oder erhitzen kann, der muss zwangsläufig zu einer elektrischen Ausführung greifen. Machen Sie sich beim Kauf einer elektrischen Sodaarmatur jedoch bewusst, dass diese selbstverständlich eine gewisse Menge an Strom verbraucht und somit höhere Betriebskosten entstehen können.
Info: Einige Sodaarmaturen lassen sich übrigens sogar mit einer App steuern. In dieser kann der Kohlensäuregehalt und teilweise auch die Temperatur ganz nach Belieben eingestellt und im Anschluss frisch aus dem Wasserhahn genossen werden.
4.4 Die Größe der Sodaarmaturen
Auch das Format der jeweiligen Sodaarmatur ist ausschlaggebend für einen Kauf oder nicht-Kauf des Geräts in diesem Sodaarmaturen-Test. So wird selbstverständlich reichlich Platz unter der Spüle benötigt, damit die Sodaarmatur auch richtig installiert werden kann.
Achten Sie beim Kauf einer Sodaarmatur auf jeden Fall auf die Größe des Geräts. Die meisten Geräte haben eine Größe, welche es weiterhin erlaubt, einen Mülleimer oder ähnliches, unter der Spüle stehen zu haben. Darüber hinaus ist beim Kauf darauf zu achten, dass die Sodaarmatur einbaufertig ist. So können Sie diese direkt und ohne großen Aufwand installieren und sich schnell an dem Sprudelwasser, direkt aus dem Wasserhahn, erfreuen.
Info: Vor der Installation der Sodaarmatur sollte das Wasser auf jeden Fall vollständig abgestellt werden.
4.5 Die 3-Wege-Armatur
Die Sodaarmatur wird mit einer 3-Wege-Armatur geliefert. Ihr alter Wasserhahn an der Spüle kann also entsorgt werden. Dafür haben Sie aber die Wahl zwischen verschiedenen Armatur-Modellen, die kompatibel mit der Sodaarmatur sind.
Ob eine schwarze Armatur, silberfarben oder goldfarben, ob der Auslauf in C-, L- oder U-Form sein soll oder ob die Armatur sogar über schwenkbare oder ausziehbare Teile verfügen sollen – hier haben Sie die Qual der Wahl und können die jeweilige Armatur, welche es auch als Ersatzteil, beziehungsweise unabhängig von dem Untertisch-Wassersprudler zu kaufen gibt, nach Belieben wählen.
5. Häufig gestellte Fragen zum Thema Sodaarmatur
Nachfolgend finden Sie die Fragen, die sich viele Interessierte zum Thema Sodaarmatur stellen. Selbstverständlich finden Sie die passenden Antworten direkt am Anschluss der jeweiligen Frage.
Ebenso, wie jeder Kasten Wasser Geld kostet, ist auch die Herstellung von Sprudelwasser im eigenen Zuhause nicht kostenfrei. Zunächst handelt es sich bei der Anschaffung der Sodaarmatur um relativ Hohe.
Über die Jahre jedoch zahlt sich diese Anschaffung aus, denn der regelmäßige Austausch der Filter sowie das Nachfüllen der CO2-Flaschen ist immer noch günstiger als der wöchentliche Einkauf von Wasserkästen oder PET-Flaschen.
So muss mit einem Kostenaufwand von durchschnittlich 30 Euro für das Austauschen von Filtern und das Auffüllen der CO2-Flaschen gerechnet werden. Diese Kosten entstehen jedoch nur alle paar Monate oder sogar Jahre.
Wie können Sie erkennen, ob es an der Zeit ist, die Co2 Flasche auszuwechseln oder aufzufüllen? Die einfachste Methode hierfür ist das Wiegen der Flasche. Stellen Sie die Flasche einfach auf eine Waage und ziehen Sie das Gewicht der leeren Flasche (welches in der Regel auf der Flasche angegeben ist) ab. Das anschließende Gewicht bietet Ihnen eine relativ genaue Angabe über den derzeitigen Füllstand der Flasche.
Alternativ bietet sich die Heißwasser-Methode an. Hierbei wird heißes Wasser von außen über die CO2-Flasche gegossen und anschließend gefühlt, wie hoch der kühle Bereich in der Flasche steht und welcher Teil sich durch das Wasser erwärmt. Je höher die Flasche, vom Boden ausgehend, kühlbleibt, desto mehr CO2 befindet sich noch in der Flasche.
Einige Nutzer von Sodaarmaturen klagen über eine zu hohe Lautstärke des Geräts. Da es sich nicht immer leicht vorstellen lässt, wie laut das jeweilige Gerät schlussendlich ist, ist also dringend auf die Dezibel-Angabe der Hersteller zu achten. Je niedriger die Dezibel-Angabe ist, desto leiser und unauffälliger ist arbeitet die Sodaarmatur schlussendlich unter Ihrer Spüle.
6. Fazit
Abschließend kann gesagt werden, dass grundlegend jeder Wassersprudler, ob Sodaarmatur, Soda-Siphon oder Sodagerät eine große Entlastung für die Umwelt und auch für Sie darstellt. So muss weniger getragen werden, Sie verwenden weniger Plastik im Alltag und Sie erhalten dennoch gesundes, leckeres und sprudelndes Wasser.
Dabei handelt es sich bei den Sodaarmaturen um die mitunter angenehmste und einfachste Möglichkeit, um gesundes, leckeres und im Idealfall sogar gekühltes, Sprudelwasser direkt aus dem Wasserhahn zu erhalten.
Dieser Sodaarmatur-Test hat Ihnen ganz genau erklärt, worauf es bei dem Kauf der besten Sodaarmatur ankommt, welche Kriterien beachtet werden sollten und welche Vorteile Ihnen ein solches Untertischgerät bieten kann. Sagen Sie PET- und Glasflaschen also „auf Wiedersehen“ und erfreuen Sie sich an einer leichten Handhabung und sprudelndem Wasser, genau nach Ihrem Geschmack, ganz einfach auf Knopfdruck.
7. Weiterführende Links und Quellen
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