Sie haben ein neues Tattoo oder das Stechen steht kurz bevor? Mit Hilfe einer Tattoo-Creme können Sie der Haut und Ihrem Tattoo etwas gutes tun. Denn diese pflegt die Haut, schont das Tattoo und sorgt für langanhaltende Farben. Wir haben für Sie diverse Tattoo-Creme Tests durchforstet und die wichtigsten Informationen herausgesucht. Nachfolgend finden Sie also alle Informationen, welche Sie vor dem Kauf einer Creme für Tattoos wissen sollten.
Tattoo-Creme Bestenliste 2026 – Die besten Tattoo-Cremes im Test & Vergleich
Zuletzt aktualisiert am 21. Februar 2023 um 1:33 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Tattoo-Creme-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Modell aus dem obigen Tattoo-Creme Test & Vergleich
Auf einen Blick
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Ein Tattoo ist einer Wunde gleichzusetzen, die durch die vielen Nadelstiche entstanden ist, die die Farbe tief unter die Haut stechen. Damit eben diese Wunde gut und narbenfrei verheilen kann, benötigt sie eine spezielle Tattoo-Creme, die die Wundheilung unterstützt.
Tattoo-Cremes helfen nicht nur bei der Wundheilung, sie können auch die Farbe des frischen Tattoos schützen und Anzeichen von der Tattoo-Alterung mindern. Darüber hinaus können milchig-gewordene Farben auch teilweise von einer Tattoo-Creme neu belebt werden – eine hochwertige Tattoo-Creme verlängert also die Lebensdauer des Tattoos.
Bei Tattoo-Cremes gilt die Regel: Je natürlicher, desto besser. Duftstoffe, Parfüm oder unnötige Zusatzstoffe sollten Ihnen nicht in die Tube kommen, denn sie neigen dazu, die Haut zu reizen.
Der Termin wurde monatelang im Voraus gebucht, das Motiv wurde mehrmals überarbeitet und endlich sitzen Sie im Tattoo-Studio und lassen sich Ihr erstes, drittes oder auch zehntes Tattoo stechen. Dabei entscheidet jedoch nicht nur das Tattoo-Studio und der Künstler oder die Künstlerin, wie toll das Tattoo auf der Haut anschließend aussehen wird, sondern auch der Träger kann einen großen Teil dazu beitragen.
Dabei besteht die richtige Pflege eines neuen Tattoos nicht nur aus der Vermeidung von direkter Sonneneinstrahlung oder der Sauna, auch die richtige Tattoo-Creme als Pflegekomponente sollte mit Bedacht gewählt sein, damit das Kunstwerk auf der Haut auch noch in zehn Jahren kontrastreich und farbintensiv für Begeisterung sorgt. Wer sich ein Tattoo stechen lässt, der lässt sich schlussendlich auf freiwilliger Basis eine Wunde zufügen.
Damit die Farbe des Tattoos nämlich lange hält und sichtbar bleibt, muss sie in die tieferen Hautschichten gestochen werden. Wer schon einmal einen tieferen Kratzer hatte, der kann sich eventuell vorstellen, wie schmerzhaft eine große Fläche voller „Kratzer“ sein kann. Für die Gewährleistung einer guten Pflege und Heilung ist eine hochwertige Tattoo-Creme somit unabdingbar. Dieser Tattoo-Creme-Test und Vergleich 2021 erklärt Ihnen ganz genau, was eine Tattoo-Creme ist, welche Inhaltsstoffe besonders notwendig sind und was Sie ansonsten beachten müssen, damit Ihr neues Tattoo mit der besten Tattoo-Creme noch schneller und besser verheilen kann.
2. Warum ist eine Tattoo-Creme wichtig?
Unsere Gesellschaft wird immer bunter, denn Tattoos sind immer akzeptierter, weswegen ein Großteil der Menschen bereits mit mindestens einem Tattoo seinen Körper verziert, während viele andere Menschen zumindest mit dem einen oder anderen Tattoo liebäugeln und sich vorstellen können, ihre Haut mit etwas Farbe zu versehen. Die Haut als das wichtigste Organ des menschlichen Körpers muss während des Stechens des Tattoos einige Strapazen auf sich nehmen. So sticht die Tattoo Nadel 8000-mal pro Minute zu und bringt somit die Farbe unter die Haut.
Die dadurch entstehenden Mini-Verletzungen verhalten sich wie die Kratzer oder der Sonnenbrand, den wir uns ab und zu mal zuziehen: Sie fangen an, zu jucken, wenn sie verheilen, produzieren Wundsekret und können sich im schlimmsten Fall entzünden und Narben bilden. Damit das neue Tattoo nicht von wulstigen Narben bedeckt wird und keine größeren Probleme auftreten können, ist es also dringend ratsam, zu einer hochwertigen Tattoo-Creme zu greifen. Solche Tattoo-Cremes können mehr leisten als gewöhnliche Feuchtigkeitscremes, denn sie sind genau auf die Bedürfnisse eines frischen Tattoos abgestimmt. Nachfolgend werden Ihnen die Vorteile einer Tattoo-Creme übersichtlich in tabellarischer Form dargestellt:
Vorteile einer Tattoo-Creme
Nachteile einer Tattoo-Creme
Wirkt entzündungshemmend und beugt der Entstehung von Infektionen vor
Ist fast ausschließlich über das Internet oder beim Tattoo-Studio zu kaufen (inzwischen gibt es jedoch einige Marken, die auch in Drogeriemärkten erhältlich sind)
Enthalten Inhaltsstoffe wie Panthenol, die den Juckreiz lindern können
Tattoo-Cremes sind teurer als Fett- oder Feuchtigkeitscremes
Hochwertige Hautpflege, die die Entstehung von Narben mindert
Farbe wird von der Tattoo-Creme verschlossen und kann nicht auslaufen oder unscharf werden
Tattoo-Creme kann bei abgeheilten Tattoos die Farbe auffrischen
Viele Tattoo-Cremes beinhalten einen Lichtschutzfaktor 50+, sie schützen also auch vor den schädlichen Sonnenstrahlen
3. Die wichtigsten Inhaltsstoffe einer Tattoo-Creme
Tattoo-Cremes sind also mehr als bloße Fett- oder Feuchtigkeitscremes. Damit das Kunstwerk unter der Haut vollständig und sanft abheilen kann, werden also weitere Inhaltsstoffe benötigt, die die extra Portion Pflege versprechen und das neue Tattoo rundum versorgen. Bei Panthenol oder Dexpanthenol handelt es sich um einen Wirkstoff, der als besonders pflegend gilt und eine hohe Verträglichkeit aufweist. Bekannt ist dieses Provitamin eigentlich aus Nasensalben, Wundheilsalben oder Augentropfen. Der Wirkstoff Dexpanthenol wird im Körper nämlich zu Vitamin B5 umgewandelt, was sich also sehr gut für die Wundheilungsprozesse herausstellt. Dadurch, dass Panthenol ein wahrer Feuchtigkeitsspender ist, sollte dieser Wirkstoff in jeder hochwertigen Tattoo-Creme enthalten sein.
Auch Vaseline ist ein bekannter Inhaltsstoff von Tattoo-Cremes. So fettet Vaseline stark und hält so den Wundschorf, der sich in den ersten Tagen nach dem Stechen bildet, geschmeidig. Darüber hinaus ist Vaseline frei von weiteren Duftstoffen oder Parfüm und eignet sich deswegen auch für empfindliche Haut. Dadurch, dass Vaseline jedoch keine entzündungshemmenden Eigenschaften aufweist, sollte der Inhaltsstoff ausschließlich in Kombination mit anderen Wirkstoffen und nie als alleinige Pflege für das frische Tattoo genutzt werden.
Die besten Tattoo-Cremes sind jene, die eine Kombination aus pflanzlichen Ölen und hochwertigen Wirkstoffen, wie Panthenol beinhalten. So wirkt das Kokosöl antibakteriell, während das Teebaumöl antiseptische Wirkungen hat und dem gemeinen Juckreiz vorbeugt. Auch das Weizenkeimöl gilt als pflegende Komponente einer Tattoo-Creme und versorgt die Haut mit Vitamin E, welches die Narbenbildung mindert und als sehr heilsam gilt. Schlussendlich lässt sich auch die Ringelblume in vielen Tattoo-Cremes vorfinden, denn diese spendet Feuchtigkeit und gilt als sehr entzündungshemmend. Info-Punkt: Wer meint, die Einnahme von Schmerztabletten sorge für weniger Schmerzen beim Tattoo-Termin, der irrt. Genau genommen wird sogar davon abgeraten, Schmerztabletten wie Aspirin einzunehmen, denn diese verdünnen das Blut, was zu Komplikationen beim Tätowieren führen kann.
4. Was zeichnet eine gute Tattoo-Creme aus?
Nachfolgend wird Ihnen übersichtlich dargestellt, welche Kriterien Ihre Tattoo-Creme erfüllen sollte, damit Sie schlussendlich von der besten Tattoo-Creme profitieren können:
4.1 Die Inhaltsstoffe Ihrer Tattoo-Creme
Wie bereits schon geschrieben wurde, sind die Inhaltsstoffe für eine hochwertige Abheilung Ihres Tattoos überaus wichtig. Genau deswegen sollten Sie darauf achten, dass Ihre Tattoo-Creme möglichst frei von künstlichen Zusatzstoffen ist und so viele natürliche Wirkstoffe wie möglich beinhaltet. Der Wirkstoff Panthenol, sowie pflanzliche Öle und Nährstoffe, wie Kokosöl, Teebaumöl oder Ringelblumensalbe als Inhaltsstoffe ihrer Tattoo-Creme sind somit immer ein gutes Zeichen für eine wirksame und hochwertige Creme.
4.2 Die Konsistenz Ihrer Tattoo-Creme
Bei einem frischen Tattoo handelt es sich um eine Fläche Ihrer Haut, die zunächst sehr berührungsempfindlich ist oder sogar schmerzhaft reagiert, wenn Sie diese berühren. Deswegen sollte eine gute Tattoo-Creme eine weiche Konsistenz haben, die sich gut und ohne große Reibung auf der Haut verteilen und verstreichen lässt. Tattoo-Cremes auf Kokosöl-Basis zum Beispiel wirkt in erster Instanz sehr hart und nicht streichzart, jedoch verflüssigt sich das Kokosöl bei Körpertemperatur und lässt sich so spielend leicht auf dem neuen Tattoo verteilen.
4.3 Der Duft Ihrer Tattoo-Creme
Seien wir einmal ehrlich: Niemand möchte sich mit etwas eincremen, was nicht gut riecht. Damit Sie also daran denken, Ihr Tattoo regelmäßig einzucremen, schadet ein guter Duft definitiv nicht, denn so verwöhnen wir nicht nur unser Tattoo, sondern auch unsere Nase und genießen das Eincremen ein kleines Stückchen mehr.
4.4 Die Verpackung Ihrer Tattoo-Creme
Achten Sie beim Kauf Ihrer Tattoo-Creme darauf, dass diese nicht mit zu viel Plastik daherkommt. Wählen Sie stattdessen lieber eine Verpackung, die auf Plastik verzichtet oder so wenig, wie möglich verwendet. Wenn Sie ohnehin vorhaben, sich weitere Tattoos stechen zu lassen, bietet es sich natürlich an, direkt eine große Verpackung zu wählen. So erhalten Sie mehr Inhalt und weniger Verpackung.
4.5 Die Tierversuchsfreiheit Ihrer Tattoo-Creme
Versuche an Tieren sind schon lange out, deswegen sollten Sie bei der Wahl Ihrer Tattoo-Creme auch dringend darauf achten, dass das jeweilige Produkt ohne den Einsatz von Tierversuchen hergestellt und getestet wurde. Insbesondere Tattoo-Cremes, die ohnehin auf pflanzlicher Basis hergestellt wurden und wenig bis keine künstlichen Inhaltsstoffe enthalten, sind in der Regel frei von Tierversuchen.
5. Häufig gestellte Fragen zum Thema Tattoo bzw. Tattoo-Creme
Da Tattoos in den meisten Fällen eine Entscheidung für das Leben bedeuten, haben wir für Sie noch einige, wichtige Fragen aufgeführt. So geben wir Ihnen beispielsweise Tipps zum Pflegen des Tattoos oder andere, häufige Fragen.
5.1 Was muss ich bei einem frisch gestochenen Tattoo beachten?
Wer sich ein Tattoo stechen lässt, sollte in den darauffolgenden Tagen bis zu sechs Wochen insgesamt vier Regeln beachten: 1. Nicht zu oft anfassen: Fassen Sie Ihr Tattoo so wenig wie möglich und am besten immer nur mit gewaschenen Händen an. Hier handelt es sich um eine Wunde und je mehr Sie diese mit Keimen von Ihren Händen verunreinigen, desto schlechter sind die Heilungschancen.
2. Vermeiden Sie die Sonne: Ihr neues Tattoo ist in der Abheilungs-Phase noch richtig empfindlich, insbesondere den UV-Strahlen der Sonne gegenüber. So kann zu viel Sonne die Farbe des Tattoos mindern oder sogar krebserregende Stoffe entwickeln.
3. Vorsicht mit dem Wasser: Direkt nach dem Tattoo-Stechen in die Badewanne und entspannen? Keine gute Idee! Wer schon einmal lange schwimmen war, weiß, wie sehr die Haut nach langem Aufenthalt in Wasser aufweichen kann – das kann auch Ihrem Tattoo schaden, denn es heilt so schlechter ab und verliert gegebenenfalls sogar an Farbe. Gehen Sie in den ersten Wochen nach dem Stechen Ihres Tattoos also lieber kurz duschen und tupfen Sie Ihr Tattoo im Anschluss sanft mit einem Handtuch trocken.
4. Pflegen Sie Ihr Tattoo: Versorgen Sie die Haut rund um Ihr Tattoo mit reichlich Feuchtigkeit und hochwertigen Pflegestoffen. Mindestens zwei Mal täglich sollte das Tattoo eingecremt werden, Profis raten sogar zum Eincremen im vier Stunden Takt.
5.2 Muss ich mein frisches Tattoo mit einer Folie bedecken?
Tattoo-Künstler bedecken ein frisch-gestochenes Tattoo in der Regel mit einer Lage Frischhaltefolie. Diese ist jedoch nur dafür da, das frische und noch nasse Tattoo den Heimweg über vor Schmutz und Staub zu schützen. Sobald Sie zuhause sind, sollten Sie die Folie also vorsichtig entfernen, das Tattoo vorsichtig unter lauwarmem Wasser abwaschen und es anschließend ebenso vorsichtig trockentupfen.
Im Anschluss kann das Tattoo mit der Tattoo-Creme eingecremt werden und sollte an der Luft heilen können. Alternativ werden inzwischen spezielle, durchsichtige Tattoo-Pflaster verwendet. Diese klebt der Tätowierer noch vor Ort auf das Tattoo und die Folie wird bis zu drei Tage lang kleben gelassen. Somit werden die Heilungschancen erhöht und das Tattoo kann frei von Staub oder Schmutz oder der Reibung der Kleidung verheilen.
5.3 Was mache ich, wenn mein Tattoo juckt?
Ein Tattoo kann in der Heilungsphase ziemlich stark anfangen zu jucken und den Besitzer zu nerven. Das Kratzen am Tattoo ist dabei auf jeden Fall untersagt, denn so wird der wichtige Wundschorf beschädigt und es können sich Narben bilden oder die Farbe geht verloren oder wird unscharf. Wenn Ihr Tattoo beginnt, stark zu jucken, so ist eine Methode, das Tattoo dick mit der Tattoo-Creme einzucremen und stark auf die betroffene Stelle zu pusten. Alternativ kann das Tattoo auch gekühlt werden. So soll der lästige Juckreiz unterdrückt werden. Wer dazu neigt, sich nachts im Schlaf zu kratzen, der sollte übrigens überlegen, sich für den Übergang nachts Handschuhe oder Socken über die Hände zu ziehen.
6. Fazit
Tattoos sind immer mehr in der Mode und inzwischen ist es in manchen Generationen schon fast normaler, ein Tattoo zu besitzen, als noch nicht tätowiert zu sein. Genau deswegen sind auch die verschiedensten Tattoo-Cremes immer mehr im Kommen und wer sich ein Tattoo stechen lässt hat die Qual der Wahl. Ein Tattoo-Creme Test hat uns aufgezeigt, was eine Tattoo-Creme ist, wieso sie so wichtig für die Heilung eines frischen Tattoos ist und auf welche Kriterien geachtet werden muss, damit Sie schlussendlich von der besten Tattoo-Creme profitieren und Ihrem neuen Tattoo die beste Pflege und Heilung bieten können.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kosmetik-Produkten kommen viele Tattoo-Cremes ohne den Einsatz von künstlichen Zusätzen aus und sind oftmals auf rein pflanzlicher und veganer Basis hergestellt, ohne Einschränkungen in ihrer Wirkung zu erfahren. Achten Sie deswegen auf möglichst natürliche und hochwertige Tattoo-Cremes und beraten Sie sich gegebenenfalls mit Ihrem Tattoo-Künstler. Dieser Tattoo-Creme-Vergleich hat Ihnen eine Übersicht über die vielen verschiedenen Tattoo-Cremes gegeben und Sie mit den wichtigsten Informationen zum ersten Tattoo und dem Tätowieren an sich versorgt – nun ist es an Ihnen, sich endlich zu trauen und die Farbe unter die Haut stechen zu lassen, die beste Pflege können Sie nun mit großer Sicherheit selber auswählen.